Regio Große Spiele70Trotz mächtiger Konkurrenz hat die TVM-Mannschaft der Altersklasse 70 bei den Werner-Mertins-Spielen in der Gruppe B in der Besetzung mit Mannschaftsführerin Monika Ullerich, Christel Karottki, Marita Schmieskors, Rainer Borucki, Gerd Groell, Peter Bläsche, Franz Remy und Wolfgang Pröhl die Klasse gehalten. Aufgestiegen ist überraschend mit Berlin-Brandenburg eine Mannschaft, die die TVM-Vertreter im Vorfeld sogar im Abstiegsspiel erwartet hätten. „Für den Sieg und Aufstieg war eigentlich unser Vorrundengegner aus dem Niederrhein favorisiert“, berichtete Monika Ullerich. Dabei musste sich das TVM-Team denkbar knapp geschlagen geben. Beim 3:3 gegen den Niederrhein fehlte am Ende nur ein Satz. 

Christel Karottki (Rangliste Nr. 8, Damen 75+) siegte locker und konzentriert mit 6:2, 6:3. Großes Tennis bot auch Rainer Borucki (Deutsche Rangliste: 30), der sich mit 6:4, 4:6, 10:6 den zweiten TVM-Punkte holte. Nur ganz reichte es für Gerd Groell (3:6, 6:7) und Wolfgang Pröhl (1:6, 0:6). Im Mixed ließen Gerd Groell und Monika Ullerich beim 6:4, 6:1 nichts anbrennen, doch Rainer Borucki und Peter-Harald Bläsche hatten beim 4:6, 2:6 nicht viel zu bestellen. So ging das Spiel mit 6:7-Sätzen verloren. 

Nachdem im anderen Vorrundenspiel Berlin-Brandenburg die Hamburger mit 5:1 bezwungen hatten, musste der TVM am nächsten Tag gegen Hamburg ran. Nach den Einzeln stand es durch die Erfolge von Gerhard Groell (6:4, 7:5), Peter-Harald Bläsche (6:3, 6:4) und Christel Karottki (7:6, 3:6, 10:8) sowie der Niederlage von Rainer Borucki (2:6, 2:6) schon 3:1. Die Paarung Borucki/Bläsche machten mit einem 6:0, 6:0 den Sack zu. So wurde das Mixed von Monika Ullerich und Gerhard Groell beim Stande von 3:6, 5:2 abgebrochen und für Hamburg zum 4:2-Endstand für den TVM gewertet. „Ein großes Lob an Christel Karottki für ihren Einzelsieg, die sich erst nach zweieinhalb Stunden durchgesetzt hat und im Match-Tie-Break schon 2:7 hinten lag“, so Mannschaftsführerin Monika Ullerich, die schlussendlich auch noch den Veranstalter DSD Düsseldorf lobte: „Das war eine gelungene Organisation und ein toller Spielerabend.“ 

Berlin-Brandenburg gewann derweil das Finale mit 4:2 gegen den Niederrhein und ist in die Gruppe A aufgestiegen.