Arnd Caspari

Der RTHC Bayer Leverkusen vertritt nun schon im 2. Jahr in Folge als einziges Team den TVM in der Bundesliga Herren 30. Der Klassenerhalt ist das Ziel. Einfach wird dies aber sicher nicht. Routinier Arnd Caspari freut sich auf die kommenden Aufgaben mit seiner Mannschaft. 

Konzept

Ganz vorne in der Tabelle wollen und können die Leverkusener nicht mitkonkurrieren: "Wir machen keine Experimente, um da oben eventuell mitspielen zu können," drückt es die sportliche Leitung des Clubs aus. Soll heißen, wie in den vergangenen Jahren vertraut der RTHC wieder auf die alt bewährte Philosophie. Man kennt sie und schätzt sie schon seit Jahren. "Die Identifikation zum Verein wird groß geschrieben. Viele der Spieler haben schon eine lange RTHC Geschichte. Sie wollen auch einfach etwas zurückgeben," bringt es RTHC-Sport-Chef Hans -Günter Ludwig auf den Punkt. Die nahezu eingebürgerten Italiener, denen es seit vielen Jahren in der Farbenstadt gefällt und vor allem die langjährigen RTHC-Spieler, die auch früher schon höherklassig bei den Herren um RTHC Punkte gespielt haben, bilden das Korsett. Deshalb gibt es keine Experimente.

Wenig Veränderungen

Neu im Team ist Romano Frantzen, eine Niederländer aus Amsterdam, der vom belgischen Euro-Kollegen Martijn van Haasteren empfohlen wurde. Er soll die Lücke von Uli Tippenhauer schließen, der sich dem Ligakonkurrenten und Aufsteiger Uhlenhorst angeschlossen hat. "Er wohnt ja schon viele Jahre dort und ist eigentlich immer nur zu den Heimspielen nach Leverkusen gekommen," versteht Christian Meier den Absprung des langjährigen Teamkollegen. "Mit Romao Frantzen haben wir eine sehr netten, neuen Mitspieler bekommen, der gut zu uns passt," setzt der Teamkapitän weiter auf ein harmonisches Miteinander.

Stich Faktor

Ein Wiedersehen mit Tippenhauer gibt es bereits am 2. Spieltag. Dann emfängt der RTHC den Aufsteiger aus Hamburg, der möglicherweise mit Michael Stich antreten wird. "Wenn er spielen wird, ist das für unser Publikum sicher eine echte Attraktion," freut sich auch Hans-Günter Ludwig, auf eine entsprechende Fan Unterstützung. "Ob mit oder ohne Stich, wir wollen die beiden ersten Spieltage möglichst als Sieger beenden," gibt Christian Meier die Marschroute vor. Zwei bzw. drei Siege sind nötig um die Klasse zu halten. Ein Punktepolster nach den beiden Auftaktspielen hätte eine beruhigende Wirkung. Denn danach geht es Schlag auf Schlag gegen die Spitzenteams der Liga weiter. Nach Ratingen (23.Juni) zuhause folgt eine Woche später das Auswärtsspiel beim TC Raadt (30. Juni) und am 7. Juli das letzte Heimspiel gegen Espelkamp Mittwald.

Finale in Aussicht

Durchatmen heißt es eine Woche später. An ihrem spielfreien Tag können die RTHC`ler in Ruhe durchatmen und die Ergebnisse der Konkurrenz beobachten. Dann kann möglicherweise schon vor dem letzten Spiel in Dorsten der Klassenerhalt hochgerechnet werden. Es bleibt spannend, denn die Mannschaft von Dorsten gehört für Christian Meier zu den Teams, gegen die sich der RTHC Chancen ausrechnet. Vielleicht kommt es somit ganz zum Schluss in Dorsten sogar zu einem echten Finale um den Klassenerhalt.     

Sollte es trotz alledem nicht klappen wäre das für die Mannschaft und den Verein, so übereinstimmend alle Beteiligten, auch kein Beinbruch.

Zukunft des RTHC

Ein, zwei Jahre Bundesliga würden sie alle noch gerne mitnehmen. Aber sie wissen auch. "Wir werden alle älter und sind nahezu der 30-er Altersklassen so allmählich entwachsen," spricht der 45 jährige Mannschaftskapitän Christian Meier ein Problem an, gegen das man machtlos ist. "Wir können auch nicht darauf hoffen, dass von "unten", also vom Herren Nachwuchs, so starke Spieler nachrücken, die in dieser Klasse mithalten können," weiß man um die Problematik des Senioren Nachwuchses.

Dieses Jahr wird auf jeden Fall noch mal durchgestartet. Damit zum Schluss wieder wie zuletzt auf ein weiteres Jahr Bundesliga angestoßen werden kann, gehörte das Trainingslager bei den italienischen Freunden in Palermo wieder zum alljährlichen Bundesliga Ritual. Sie tun eben alles dafür, dass der TVM auch künftig in der 30er Bundesliga vertreten sein wird. 

Arnd Caspari - Der Dauerbrenner im Team des RTHC

Man kan ihn getrost den Mr. Bundesliga des RTHC Bayer Leverkusen nennen. Gefühlte zehn Jahre war er bei den Herren "damals" noch gemeinsam mit Jan Gunnarsson, Christian Jessel, Markus Gau oder oder Alexander Mronz für den RTHC aktiv. Die letzten drei Jahre gehört er dem Herren 30 Bundesligateam an. Und in dieser Liga mischt der inzwischen 45 Jährige noch so recht beachtlich mit, obwohl die meisten Gegner inzwischen einige Jährchen weniger auf ihrem "Tennisbuckel" haben. "Er hat die meisten Spiele zuletzt gewonnen," lobt ihn Mannschaftskapitän Christian Meier über den grünen Klee. "Er ist unsere Bank von England."

Motivation

"Das stimmt schon", erwidert Caspari zurückhaltend lächelnd. Sein Erfolgsrezept. "Man muss sich fit halten," Es ist auch die Hauptmotivation, warum er sich das noch antut. Aber es macht natürlich auch noch Spaß, zumal er in Leverkusen mit vielen Freunden vergangener Jahre zusammenspielt. Gewinnen will er auf dem Platz  immer noch. Aber Niederlagen werden entspannter genommen. "Früher waren wir nach einer Niederlage am Boden zerstört," berichtet er vom Unterschied "früher-heute". Inzwischen ist der Frust bei Niederlagen schneller verflogen. "Man muss nicht mehr unbedingt als Sieger den Platz verlassen." Seine Karriere als Herren 30 Bundesligaspieler verblüfft um so mehr, wenn man weiß, dass er sich vor vier Jahren zwei Knieoperationen unterziehen musste. "Nach dem Knorpelschaden dachte ich damals schon an das Ende meiner Tennisspielerei. Aber die Ärzte haben das gut hingekriegt. Es geht seitdem wieder ganz gut."

Trainer Papa

Von den Tenniskünsten des Vaters profitiert auch der Nachwuchs im Haus Caspari. Tennisunterricht inklusive gibt`s aktuell schon für die beiden älteren Sprößlinge. Und in den nächsten Jahren wird der Tennis Papa noch stärker gefordert. Denn im Mai wird er zum dritten Mal Vater. Bis der Nachkömmling zum ersten Mal einen Schläger halten kann, dauert es noch ein bisschen. Dann hat der Papa mehr Zeit. Voraussichtlich wird er dann nicht mehr Bundesliga spielen. Jetzt freuen sich alle Casparis erstmal auf die Bundesliga im Juni.

Kader

1. Alessio di Mauro (It.)

2. Francesco Aldi (It.)

3. Frederico Toresi (It.)

4. Giancarlo Petrazzuolo /(It.)

5. Martiijn van Haasteren (Be.)

6. Romano Frantzen (NL)

7. Benjamin Kohllöffel (D;)

8. Arnd Caspari (D)

9. Sascha Schewiola (D)

10. Voker Kaupert (D)

11. Daniel Rheydt (D)

12 Andreas Speer (D)

13. Christian Meier (D)

Text: Michael Thoma


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