Foto Behrend

Der Deutsch-Brasilianer lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Baesweiler. Geboren ist er am 12.12.1974 im brasilianischen Porto Allegre. Nach dem erfolgreichen Schulabschluss zog es ihn nach Deutschland, um seine Tenniskarriere zu starten. Er spielte in der Bundesliga u.a. für Hagen, Sundern und Düsseldorf. International nahm er an 21 Grand Slam Turnieren teil. Höhepunkt seiner Karriere war der Einsatz im deutschen Davis Cup Team und beim World Team Cup. Beruflich unterhält er heute eine Tennis Academy in Alsdorf im TVM-Bezirk Aachen-Düren-Heinsberg. Im folgenden Interview erfahren Sie mehr. 

 

 

Herr Behrend, Sie haben sich ja ziemlich früh entschieden Tennis Profi zu werden. Was war der Anlass?

(lacht) Ich erinnere mich noch genau: es war der 7. Juli 1985. Ich war elf Jahre alt. Wir saßen zuhause alle vor dem Fernsehen und haben das Wimbledon Finale von Boris Becker geschaut. Da hat es bei mir klick gemacht. Ich hab gedacht, dass muss ich auch machen. So wurde ich später Profi.

Sie wurden zwar nicht Wimbledon Sieger, aber ihre Karriere kann sich sehen lassen.

Ich hab 21 Mal an Grand Slam Turnieren teilgenommen, spielte u.a. in Wimbledon, bei den Australian Open oder den US Open.

... und  im deutschen Davis Cup Team..

Das war 2003 gegen Weissrussland. Ich verlor damals mein Einzel gegen Maxim Mirny in fünf Sätzen.

Wer gehörte damals noch zum Team?

Rainer Schüttler, Nicolas Kiefer und Lars Burgsmüller. Wir sind damals nach der Niederlage leider aus der Weltgruppe abgestiegen.

Für Deutschland haben Sie auch beim World Team Cup gespielt. 

Daran erinnere ich mich gerne. Ich besiegte damals Marcelo Rios. Der Chilene war einmal die Nummer 1 der Welt. 

Erfolge hatten Sie auch auf nationaler Ebene...

Mit Blau-Weiss Sundern habe ich in der Bundesliga zwei Mal die Deutsche Meisterschaft  gewonnen.  

Sind sie heute noch aktiv?

Ja, ich spiele immer noch für Neubottenbroich in der Regionalliga Herren 40, das bereits schon seit sechs Jahren. Es macht mir unheimlich Spaß. Wir haben eine tolle Mannschaft, in der sich alle schon länger kennen.

Also noch nicht Tennismüde?

Auf keinen Fall. Bevor ich nach Neubottenbroich kam, wurde ich mit den Herren 30 bei TC Raadt auch noch einmal Deutscher Mannschaftsmeister. Es macht halt auch noch Spaß zu gewinnen. Darüber hinaus bleibt man durch das Spielen auch fit. 

Tennis blieb auch nach der Karriere ihre Nummer 1. Seit 2008 unterhalten sie eine Tennis Academy in Alsdorf.

Im Sportforum fand ich ideale Möglichkeiten. Im Sommer sind wir auch auf der Anlage von Rot-Weiss Alsdorf im Einsatz.

Mit Ihrer Academy haben Sie im Lauf der Zeit mit inzwischen vier Club-Partnerschaften geschlossen. Wie muss man sich das vorstellen?

 Beim Postsport Düren, BG Merkstein, dem Baesweiler TC und RW Alsdorf stellen wir die Trainer und bieten außerdem ein vielfältiges Angebot für die Mitglieder.

Zum Beispiel...

Wir richten Turniere und Camps aus, außerdem versuchen wir über Schulen und Kindergärten neue junge Spieler für den Tennissport zu gewinnen.

Was machen Sie wenn Sie mal nicht mit Tennis beschäftigt sind?

Ich unternehme viel mit meiner Familie. Die beiden Jungs sind auch begeisterte Sportler, die natürlich auch Tennis spielen. Im Winter fahren wir gemeinsam Ski. Wenn ich Zeit habe, spiele ich auch Golf.

Sie sind 1991 nach ihrem Schulabschluss nach Deutschland gezogen. Bestehen noch Kontakte zur alten Heimat?

Klar.  Erst vor kurzem waren wir alle zusammen bei meinen Eltern in Brasilien. Die kommen aber auch regelmäßig uns in Baesweiler besuchen.

 

Interview Michael Thoma


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