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Der Gastgeber stellt sich vor
„Mitgliedergewinnung wird nicht nur durch Sommertennis, sondern auch durch verschiedene sportliche und gesellschaftliche Angebote innerhalb des Vereins, die über das Tennis spielen hinausgehen, erreicht“, so drückte es Jürgen Heitmann, Vorsitzender des TC GW Kottenforst und Gastgeber des diesjährigen Bezirkstages Linksrheinisch aus. Bezirksvorsitzender Ferdinand Naßler bat bei seiner Begrüßung der Vertreter der anwesenden 21 Vereine Heitmann, seinen Verein näher vorzustellen. „Diese Aktivitäten sind u.a. Literaturnachmittage, Tanzkurse oder Spielabende im Clubhaus und natürlich viele sportliche und spielerische Programme für die Jugend“, so Heitmann weiter. Als Verein mit ehemals 450 Mitgliedern sank die Mitgliederzahl in den neunziger Jahre weit unter 300. Durch gezielte Werbung von gemeinschaftfördernden Veranstaltungen ist die Mitgliederzahl wieder auf über 400 angestiegen, das dem Verein in 2009 einen Preis beim Wettbewerb „Mitgliedergewinnung“ durch den Tennisverband einbrachte. „Vor allem junge Familien und die Jugend haben uns wieder nach vorn gebracht“, so Heitmann. Im Bericht vom Vorsitzenden Naßler wurde die problemlose Vorstandsarbeit mit einem Dank an die Vorstandsmitglieder besonders hervorgehoben. Bei den Vereinen sind die Mitgliederzahlen stabilisierend und leicht steigend. Die Jugendförderung hat in den Vereinen eine hohe Priorität erreicht und bedingt, dass vor allem viele Jugendliche nachrücken. So konnten in diesem Jahr vier Vereine aus dem Bezirk bei dem Wettbewerb „Mitgliedergewinnung“ ausgezeichnet werden. „Die Arbeit der beiden Jugendtrainer Andreas Poppe und Jörg Haseljau macht sich bezahlt. Erfolge sind bei den Mini- und Maxi-Cups erkennbar. Mit dem Förderkonzept sind wir auf dem richtigen Weg“, meinte Naßler abschließend. Enttäuscht zeigte sich Naßler über die geringe Beteiligung beim Informationsabend des Bezirkes für Vereinstrainer, das im vorigen Jahr auf dem Bezirkstag von den Vereinen angeregt wurde. „Der Etat in 2009 war ausgeglichen“, vermerkte Naßler. „Bei der Jugendförderung ist eine Erhöhung vorgenommen worden. Ist der Bezirk LR doch der Bezirk im Verband, der am meisten fördert“. Sportwart Hopf war in seinem Bericht mit den Vereinen sehr zufrieden. Es habe keine Einsprüche gegeben und 90% aller Medenspiele seien ordnungsgemäß abgewickelt worden. Unzufrieden zeigte sich Hopf mit zu vielen Mannschaftsmeldungen im Verhältnis zu den zur Verfügung gestellten Plätzen bei manchen Vereinen. Das müsse sich ändern. Außerdem regte er an, dass nur ein Ansprechpartner pro Verein für Rücksprachen bei Problemen zur Verfügung stehe. Über 300 Hundert Jugendmannschaft mit Tendenz steigend hatten in 2009 gemeldet, so berichtete Jugendwartin Balkow. Sie beklagt sich allerdings, dass Verstösse, speziell bei Nichtantreten weiter zu nehmen. Strafen werden billigend in Kauf genommen. Sie schlägt vor, die Strafgebühren zu erhöhen, um dem Gedanken zum „fair play“ erzieherisch zu stärken. Das Bezirkstraining erweist sich als richtig, das zeigen die Erfolge bei den Mini- und Maxi-Cups, so Balkow weiter. Dies bestätigt Bezirkstrainer Poppe. Viele junge Familien werden in den Vereinen Mitglied. Das Kindertraining sollte deshalb aus spielerischen Aktionen mit Methodikbällen forciert werden. Erst dann kommt es zum Tennis spielen. Und Turniere für die Jugend sollten die Vereine veranstalten, schlägt Poppe vor. Schiedsrichterreferent Kotz bietet wieder Regelkundeabende an. Auch Jugendliche sollten daran teilnehmen. Er hebt besonders die Fairness der Jugend bei Turnieren hervor, so zeigte seine Erfahrung. Über seine Arbeit als Pressereferent berichtete Schermer kurz und verwies auf die Berichterstattung im Internet und der TVM-Zeitschrift. Ein neuer Internetauftritt des Bezirkes ist in naher Zukunft geplant. Im Bereich Freizeitrunde waren in 2009 87 Mannschaften gemeldet. Das Interesse daran ist sehr groß. Die Endspiele in Liblar fanden erneut riesigen Anklang, so berichtete Referentin Helga Schnicke. Ehrenvorsitzender Dr. Mietens beantragte zum Schluss die Entlastung des Vorstandes und schlägt die Wiederwahl vor. Beides wurde einstimmig angenommen.
R. Dieter Schermer

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