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Die Leistungsdichte bei den Jüngsten hat zugenommen
Eines vorweg: Trotz winterlicher Verhältnisse und landesweit dicht liegender Schneedecke, die TVM-Jugendhallenmeisterschaften der U11 und U12, vom 28. bis 31. Januar 2010, im TVM-Leistungszentrum in Köln, konnten reibungslos abgewickelt werden. Ein Kompliment und Dankeschön einmal mehr an die autofahrenden Mütter, Väter und sonstigen Begleiter..
Bild: Finale Mädchen U11 (v.l.): Franziska Nobis (Meisterin) und Anna Lina Heggenberger (Vize)
Nach Sichtung und diversen Cup-Serien auf Bezirks- und Verbandsebene bot sich für viele der Jüngsten im TVM die Gelegenheit, zum erstenmal um Titelehren des Verbandes zu kämpfen und die Siegerlisten mit neuen Gesichtern und Namen zu füllen.
Für das Einladungsturnier gelten die Kriterien pro Altersklasse, dass vier Kinder vom Verband nominiert werden und die vier TVM-Bezirke jeweils eine Wildcard erhalten. Und der Weg ins Leistungszentrum lohnte sich. Zunächst in Kästchenspielen, später im Spiel um die Plätze auf dem Podest, zeigten die Jüngsten bereits erstaunliches Können und den Beweis ihrer erlernten spielerichen und technischen Fähigkeiten, an den sowohl Vereins- als auch Bezirks- und Verbandstrainer ihren Anteil haben.
Kein Wunder also, dass TVM-Jugendwart Dr. Jürgen Harth das seit ein paar Jahren greifende TVM-Jugendförderkonzept wieder einmal bestätigt sah. „Die Dichte hat zugenommen“, resümierte er und freute sich, dass „seine“ Kader-Kinder sämtlich in den Finals vertreten waren. „Besonders in der U12“, betonte er; „reift ein hoffnungsvoller Nachwuchs heran, der sich inzwischen auch auf DTB-Ebene unter die Top 20 positioniert hat“.
In sämtlichen Altersklassen hatten sich nach der Qualifikation, den Kästchenspielen, die an Nummer eins platzierten Jugendlichen mit zum Teil klaren Siegen für die Endspiele durchgesetzt.
Knabern U12: Erstaunlicher Leon Rehbronn
Der für den RTHC Bayer Leverkusen spielende Leon-Luca Rehbronn (Bild links) hatte wegen einer typischen wachstumsbedingten Knieverletzung acht Monate pausieren müssen. Seit Anfang dieses Jahres hat er wieder das Traing aufgenommen und in Jugendturnieren erste Erfahrung gesammelt. Läferisch noch nicht in alter Form, überzeugte er mit seinen technischen und kämpferischen Eigenschaften und holte sich den Titel mit 0:6, 6:4, 6:2 über Lennart Neumann Bild rechts) (TC RW Bad Hennef), dem besonders im letzten Halbjahr ein deutlicher Fortschritt attestiert werden darf. So fand das Finale auch auf einem von beiden Seiten ausgetragenem hohen Niveau.
Mädchen: U12: Souveräne Anna Fischer
Schon durch die Qualifikation hatte sich Anna Fischer (Bild rechts) (Sportpark Rheinbach) mit klaren Zweisatzsiegen durchgespielt. Im Finale traf sie auf Sharleen Sydney Gräser (Bild links) (RTHC Bayer Leverkusen), die sich in ihrer Gruppe gegen die favorisierte Nr. 1, Valentina Mokrova (TC GW Aachen), in drei Sätzen durchgesetzt hatte. Auch hier überzeugten beide Finalistinnen mit gutem, sehenswerten Tennis, auch wenn am Ende die junge Rheinbacherin deutlich mit 6:2, 6:1 gewann.
Knaben U11: Johannes Klein nach drei Sätzen
Mit Johannes Klein (Bild links) (TC BW Duisdorf) und Julian Bosch (Bils rechts) (TC BG Kleineichen) waren die zwei Gruppenbesten ohne Satzverlust ins Finale gezogen, in dem Klein seinem Gegner drei Sätze abringen musste, um zum ersten Mal TVM-Meister zu werden. Wie schon zuvor in der Alertsklasse U12, erfreuten auch die Jüngsten im Verband mit gutem Jugendtennis und mit einer dichten Breite im Teilnehmerfeld.
Mädchen U11: Franziska Nobis setzte sich durch
Zwei recht zierliche Mädchen bestritten das Finale, in dem Franziska Nobis (Bild links) (TC RW Troisdorf) in drei Sätzen die Oberhnad gegen Anna Heggenberger (Bild rechts) (TC GW Aachen behielt). Mit kraftvollen Grundlinienschlägen und mit einigem schon vorhandenem Spielwitz konnten beide Mädchen gefallen. Am Ende aber siegte Nobis, die das konstantere und konzentriertere Spiel zeigte. Milius |