Tennis KinderMit so viel Andrang hätte nun wirklich niemand rechnen können – nicht bei dem miserablen Wetter Anfang Juli. Dass letztlich knapp 3000 Kinder bei der 8. Auflage des Sportfestes an der Sporthochschule (SpoHo) Köln teilnahmen, freute die Schulreferenten Bärbel Viennings und Andreas Poppe ganz besonders. Sie vertraten den Tennisverband Mittelrhein und ließen den Nachwuchs mit Schläger und Ball experimentieren.

"Leider fiel der Kleinfeld-Wettbewerb dem Regen zum Opfer", erzählte Poppe mit Bedauern. "Dafür kamen die anderen Aktionen wie die Ballwand oder das Low-T-Ball sehr gut an. Die Kinder wollten gar nicht mehr weg." Unterstütztung bekamen das Duo bei der Betreuung der Neulinge durch die Jugendlichen Sophia Brechters und Adrian Dernbach.

Sportfest mittlerweile eine feste Größe

Das Kölner Sportfest wird vom Turnverband Köln und der Agentur HEIMSPIELE veranstaltet. Neben der Präsentation des TVM-Schulkonzepts probierten sich die Kinder in über 40 weiteren Schnupperangeboten (darunter Tischtennis, Inlinehockey und Volleyball) aus, die diverse Turn- und Sportverbände sowie Verbände bereitgestellt hatten. Eifriges Experimentieren und Treiben herrschte nicht nur auf den Außenanlagen der SpoHo wie im NetCologne-Leichtathletikstadion, sondern vor allem in den Hallen vor Ort.

Das Highlight des Tages musste kurzerhand auch ins Trockene verlegt werden. Den "Sportlichen Wettkampf Kölner Kinder" bestaunten dabei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Dr. Agnes Klein (Dezernentin für Jugend, Bildung und Sport) sowie der Leiter des Sozialmanagements des Sponsors GAG Immobilien AG, Alexander Stock. Die jungen Wettkämpfer bewiesen ihre Sportlichkeit in den Disziplinen Weitsprung, Zielwerfen und Linienlauf. K1024 PE HiRes 00560 4216

Auch 2017 spielte die Inklusion einen wichtigen Part beim Sportfest. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Sport für alle, behindert oder nicht" konnten Kinder mit Handicap individuell betreut werden. Mit Hilfe zahlreicher Stiftungen möchten die Organisatoren das Thema zukünftig weiter intensivieren.

Resonanz über die Jahre stark gewachsen

Lars Bischoff von der Agentur Heimspiele zeigte sich überrascht ob des enormen Andrangs:"Wir hätten aufgrund der schlechten Wetterprognose und des starken Regens von Beginn an, nicht damit gerechnet, dass sich doch noch so viele Familien auf den Weg zu uns machen. Das ist unglaublich." Für die Veranstalter ist die Resonanz auch ein Zeichen für die gestiegene Akzeptanz des Festes. "Es freut uns auch sehr, dass wir immer mehr Vereine, Verbände, Helfer und Partner für unsere Idee begeistern können oder Vereine inzwischen auch an uns herantreten, um dabei sein zu dürfen", sagte Dr. Jürgen Lahrs, Botschafter des Turnverbandes Köln.

Redaktion